Das limitierte CD-Mediabook erscheint inklusive alternativer Cover-Einfärbung, erweitertem Booklet, drei Bonus-Live Tracks sowie einem exklusiven pure fucking Metal patch.
Für dieses brandneue Studioalbum spielten die erfolgreichen Death Metal-Könner diverse Songs ihrer ersten drei Alben neu ein –vom ’96er Debut "Black earth", vom ’98er Brecher "Stigmata" und "Burning bridges" von 1999. Ausnahmesängerin Angela Gossow, das geniale Gitarrenduo Michael und Christopher Amott, Bassist Sharlee D'Angelo samt Schlagzeuger Daniel Erlandsson gaben als effiziente Idealbesetzung alles für diese "alten neuen" Stücke – was man diesen auch voll anhört. Speziell die beiden Amotts brillieren mit atemberaubenden Künsten. Dermaßen gut aufeinander eingespielt sind sowieso wohl nur die allerwenigsten der anspruchsvolleren Death Metal Bands. Zudem glanzvoll produziert, erstrahlen vollmelodische Todesnummern wie "Beast of man", "Diva satanica" oder "Bury me an angel" voller kräftiger Dynamiken, hoher Intensitäten und anspruchsvollster Finessen. Der geneigte Arch Enemy Fan wird deutlich hören, wie groß die Liebe der Band an ihre früheren Lieder immer noch ist. Das limitierte CD-Mediabook erscheint inklusive alternativer Cover-Einfärbung, erweitertem Booklet, drei Bonus-Live Tracks sowie einem exklusiven pure fucking Metal Patch.
(Markus Eck / 03.09.2009)
Bruderschaft der Erzfeinde
Autor: Björn Thorsten Jaschinski
(13.09.2007)
Noch ist die Idee, eine Auswahl von Songs der ersten drei Alben von Angela neu einsingen zu lassen nicht umgesetzt, da steht auch schon das bereits siebte Arch Enemy-Opus "Rise of the tyrant" vor der Tür. "Wir wollen jene mit Johan Liiva entstandenen Songs neu einspielen, die wir gerne wieder live bringen möchten. Es ist eine Schande, dass viele Leute uns erst seit "Wages of sin" wahrnehmen", bemerkt Schlagwerker Daniel Erlandsson. "In einer perfekten Welt wäre es nächstes Jahr so weit." Bis dahin haben die Erzfeinde ein strapaziöses Tourpensum zu absolvieren: Als Co-Headliner von Machine Head in den USA und anderen Erdteilen, aber auch mit weiteren Hochkarätern wie Dragonforce, Shadows Fall und Trivium in Europa. Neben einigen musikalischen Überraschungen versetzt auch die Rückkehr von Gitarrist Christopher Amott die Fans weltweit in Verzückung. "Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er so schnell wieder bei Arch Enemy andocken würde. Er verließ uns, um wieder zur Schule zu gehen. Die wenigen Jahre haben ihm scheinbar gezeigt, dass es seine Berufung ist, Musiker zu sein. Gegenüber Frederik, der 18 Monate lang ein hervorragendes Team mit uns gebildet hat, ist es fast schon gemein. Andererseits waren die beiden gitarrespielenden Amott-Brüder das Markenzeichen von uns. Es ist gut, ihn als Freund wieder dabei zu haben." Vielleicht passt Frederik Akesson mit seiner introvertierten Art ohnehin besser zu seiner neuen Heimat Opeth – einer Band, die sich auf der Bühne weniger wild bewegt. "Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Die ersten Skizzen für ,Rise of the tyrant’ Songs haben wir zu Beginn der ,Doomsday machine’ Touren im Bus und in Hotelzimmern erstellt, zum Teil mit Frederik. Er wird vieles wiedererkennen. Die fertigen Stücke haben wir aber nicht mehr zusammen geprobt, da wir Anfang diesen Jahres noch eine Südamerika-Konzertreise mit lokalen Vorbands eingeschoben hatten." Danach stand auch schon Christopher vor der Tür – und die unerwartete Rückkehr ins umgezogene Fredman-Studio. "Jedes Album reagiert auf seinen Vorgänger. Dieses Mal wollten wir es etwas offener als auf ,Doomsday machine’ gestalten. Außerdem ist Frederiks Sound gleichzeitig bombastischer und relaxter, als der von Andy Sneap. Neben den elf Albumtiteln und dem Queensryche-Stück für die ,Revolution begins’-Single haben wir drei weitere Cover eingespielt, unter anderem eins von Kiss", übt sich der ehemalige Eucharist-Drummer in gemäßigter Informationspolitik. Vielleicht befinden sich die als Einfluss benannten Vicious Rumors und Metal Church darunter? Erlandsson ist mittlerweile auch für spezielle Schlagzeugmagazine ein gefragter Gesprächspartner. "Leider interessieren sich manche Konzertgänger überhaupt nicht für Drumsoli"’ seufzt er. "Deswegen spiele ich live eine Komposition, die auf Teile von ‚I am legend/Out for blood’ fußt, statt eines konventionellen Solos."
Nachdem ARCH ENEMY in den vergangenen zwei Jahren weltweit
bleibende Schäden mit ihrer "Doomsday-Maschine" anrichteten, ist
es nun an der Zeit, den nächsten Meilenstein in ihrer bisher zu Recht
steilen Karriere auf die hungrig wartende Metal-Welt loszulassen.
Das neue Meisterwerk "Rise of The Tyrant" haben die schwedischen
Metal-Maestros mit Produzent Fredrik Nordström (Dimmu Borgir, In
Flames, At The Gates) im Studio Fredman aufgenommen, wo die
Band zuvor schon sämtliche Alben bis einschließlich "Wages Of Sin"
(2001) produziert hatte. ARCH ENEMY-Mastermind Michael Amott
(Gitarre) zum neuen Opus: "Rise of The Tyrant" ist das ultimative
ARCH ENEMY Album!!! Ich finde es ist einfach der perfekte Mix von
Melodie und Brutalität. Es ist ein organisches und ehrliches
Statement der Band – "pure f**king metal" vom Allerfeinsten, ARCH
ENEMY eben!
Das Vorgänger-Album "Doomsday Machine", gemixt von Andy
Sneap (Megadeth, Killswitch Engage, Nevermore), entpuppte sich
als das bis dato erfolgreichste Album der Band und konnte
Charterfolge in den USA (#87), Deutschland (#34), Großbritannien
(#81) und vielen anderen Ländern verbuchen. Danach spielten
ARCH ENEMY im Rahmen des längsten und intensivsten Tourzyklus
der gesamten Band-Geschichte auf dem prestigeträchtigen Ozzfest,
sowie auf der Gigantour in den Staaten. Vier US-Touren, zwei Trips
nach Australien, mehrere Touren durch Großbritannien und Europa,
zwei Japan-Touren und als krönenden Abschluss dieses schweißtreibenden Live-Marathons spielten ARCH
ENEMY Anfang 2007 in Südamerika. Mit ihrer ersten DVD "Live Apocalypse" (2006) veröffentlichte die Band eine
beeindruckende Bestandsaufnahme, die schon bald als essentielle Extrem-Metal DVD gefeiert wurde. Im
Anschluss an die Veröffentlichung ihres neuen Albums "Rise of The Tyrant" werden ARCH ENEMY auf der "Black
Crusade" Tour mit Machine Head, Trivium, Dragonforce und Shadows Fall im Nov./Dez. 2007 endlich wieder in
Europa live zu sehen sein und weitere weltweite Touraktivitäten sind bereits in Arbeit. Mit unübertroffenen
musikalischen Fähigkeiten, ideenreichen Songwriting, gnadenloser Power und den typischen, großartigen ARCH
ENEMY-Gitarrenmelodien ist "Rise of The Tyrant" das neue Referenzwerk in einem Genre, das ARCH ENEMY
mitbegründeten. Behold the tyrant’s rise…