Für Airbourne war es ein langer Weg bis dahin, wo sie nun stehen. Denn die australische Band musste sich nicht nur ständig Vergleiche mit Rockgröße AC/DC anhören, sondern sich auch von ganz unten hocharbeiten. Angefangen hat, wie so oft, alles im Teenageralter. Joel O'Keeffe (Gesang, Gitarre) und Ryan O'Keeffe (Drums) machten schon früh gemeinsam Musik. Mit ihren Proben im Elternhaus gingen die Brüder ihrer Nachbarschaft richtig auf die Nerven. Inspiriert wurden sie durch die Vinylplatten, die Joel seinem Onkel geklaut hatte. Die beiden ließen Meilensteine des Hardrocks rauf und runter laufen. Damit war ihre Leidenschaft für die Musik geweckt.

Mit ihrer eigenen zweiköpfigen Band coverten sie Songs und komponierten eigene Stücke. Sie nannten sich "Airborne" und sorgten mit ihren lautstarken Proben für den einen oder anderen Polizeibesuch während ihrer Sessions. Doch der Band reichte die Combo aus Gitarre, Gesang und Drums nicht aus. Joel wollte sich auf den Gesang fokussieren und suchte einen Gitarristen. Auf der Arbeit begegnete er zufällig einem Typen, der Gitarre spielen konnte. Dabei handelte es sich um David Roads, der fortan für die Saiten zuständig war. Das blieb nicht der einzige Zufall.

Nach einer Kneipentour torkelte Joel betrunken nach Hause. Auf seinem Weg stolperte er über einen Mann. In seinem besoffenen Zustand fragte er ihn, ob er Bass spielen könne. Und tatsächlich! Bei dem Kerl handelte es sich um niemand geringeren, als Justin Street, dem heutigen Bassisten der Band. Er wurde zum vierten festen Bandmitglied und vervollständigte die Australier.


Wie der Stein ins Rollen kam


Gemeinsam zogen die vier Aussis nach Melbourne. Sie hofften, dort ihren Durchbruch zu schaffen. Voller Enthusiasmus starteten sie durch und merkten schnell, dass es massenhaft Bands mit dem Namen "Airborne" gab. Statt den Namen komplett zu ändern, quetschten sie ein "u" rein. Damit war "Airbourne" geboren. Langsam kam alles ins Rollen und sie ergatterten ihre ersten Gigs. Immer mit dabei, die Vergleiche mit AC/DC.

Weil niemand von schlecht bezahlten Auftritten leben kann, zogen die Jungs in Melbourne in eine Sozialwohnung. Mit dem Apartment der Wohlfahrt sparten sie wiederum jede Menge Geld. Sie spielten jeden Gig, den sie bekamen und sparten eisern. Das zahlte sich für sie aus: 2004 nahmen sie "Ready to Rock" auf. Mit der Platte lief ihre Karriere an. Sie wurden zum lokalen Hit und bekamen mehr Auftritte. Es wurden nicht nur mehr Gigs, sondern auch bessere. Anstatt in der Kneipe zu spielen, durften sie vor Mötley Crüe und den Rolling Stones in Stadien und Hallen von Melbourne musizieren.

Es folgten weitere Auftritte außerhalb von Melbourne. Mit The Living End, Dallas Crane und Jimmy Barnes tourten sie quer durch Australien. Damit weckten sie die Aufmerksamkeit von diversen Plattenfirmen. Aus der Vielzahl der Angebote entschieden sich die Australier für Capitol Records und zogen nach Los Angeles. In Amerika sollten sie mit Bob Marlette ihr Album "Runnin' Wild" produzieren. Doch die Aufnahmen zogen sich und das Ende war noch lange nicht in Sicht. Damit war das Quartett nicht zufrieden und verließ Capitol Records. Sie übergaben die Songs EMI, die das Album zügig veröffentlichten. Zusätzlich verschafften sie der Band eine Tour mit Rose Tattoo und Motörhead. Die Liveperformances und Airbourne Alben beeindruckten das Label Roadrunner Records, die die Jungs schließlich unter Vertrag nahmen.


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