"A Dark Poem, Part III: The Messiah Complex" LP von Green Carnation

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Erscheint als Limited Deluxe Edition auf schwarzem Vinyl im Gatefold-Sleeve.

Seit ihrer ersten Reise in die Nacht vor mehr als 25 Jahren haben sich Green Carnation nie vor einer Herausforderung gescheut. Wären die Norweger Mitte der 2000er Jahre nicht aus ihrer Pause zurückgekehrt, würde man sich immer an sie erinnern, weil sie eines der ehrgeizigsten Einzelepos in den historischen Archiven des Metal vollendet haben. Es gab jedoch eine Geschichte – oder genauer gesagt drei –, die ihnen bis jetzt entgangen war. Nachdem sie überwältigende Höhen erreicht und ihre tiefsten und dunkelsten Abgründe erkundet haben, bringen die Prog-Barden ihre epische Albumtrilogie mit „A Dark Poem, Part III: The Messiah Complex" zu einem kompromisslosen Abschluss.
Während Teil I und Teil II Fans und Kritiker mehr als zufriedenstellten, erscheint Teil III nun als das fehlende Puzzlestück zu „A Dark Poem". Während „The Shores of Melancholia" und „Sanguis" Green Carnations Beherrschung von Metal, Rock und Folk unter Beweis stellten, verknüpft „The Messiah Complex" die Geschichte von Arthur Rimbauds Ophelia mit reichhaltigen Prog-Elementen. Das Album quillt über vor Riffs, die mit jeder rhythmischen, labyrinthartigen Wendung die Erhabenheit von King Crimson und die gespenstische Ehrfurcht von Opeth heraufbeschwören. Verliert euch nur nicht zu sehr im perfekt abgestimmten Refrain der Lead-Single „Unconditional Artificial Chemistry".

Die kollektive Angst vor der immer weiter vordringenden Technologie, machtgierigen Führern und gesellschaftlicher Spaltung, die in Teil I und Teil II unter der Oberfläche brodelte, spitzt sich auf „The Messiah Complex" zu. „Der Drang zu glauben / muss menschlich sein", fragt sich Sänger Kjetil Nordhus inmitten der vielen Geheimnisse des Titelsongs. Die Kluft ist so tief, dass sie in „Broken Souls, Common Enemies" fast unüberwindbar erscheint – wäre da nicht ein Gitarrensolo, das zweifellos zu den absoluten Höhepunkten der Trilogie zählt.
Natürlich wäre kein letztes Kapitel vollständig ohne ein episches Finale. Ganz im Sinne der vorherrschenden Stimmung in Green Carnations Diskografie endet Teil III von „A Dark Poem" nicht glücklich. Doch „The Messiah Complex" hebt sich das Beste wirklich bis zum Schluss auf. Ganz im Stil des klassischen Prog zeigt sich die Orchester-Suite von den erfahrenen Routiniers von ihrer kühnsten Seite. Im Laufe von 16 Minuten verknüpft die Band die Geschichte von Arthur Rimbauds „Ophelia", indem sie mit Unterstützung des Kristiansander Sinfonieorchesters und des Opernchors Themen aus der gesamten Trilogie einwebt. Bis zur allerletzten dunklen und düsteren Note ist das Ergebnis überwältigend.
Mit „A Dark Poem, Part III: The Messiah Complex" vollenden Green Carnation ein Meisterwerk, das neben „Light of Day, Day of Darkness" als prägendes Statement ihrer legendären Karriere steht.
FFO: Opeth, Paradise Lost, Katatonia, Pain of Salvation

Artikelnummer: 607094
Titel A Dark Poem, Part III: The Messiah Complex
Musikgenre Progressive Metal
Produktthema Bands
Band Green Carnation
Erscheinungsdatum 11.09.2026
Produkt-Typ LP
Medienformat LP

OPEN - Orchard Physical European Network GmbH
Boulevard der EU 8
30539 Hannover
Germany
product.safety@spv.de

LP 1

  • 1.
    Unconditional Artificial Chemistry
  • 2.
    The Messiah Complex
  • 3.
    Broken Souls, Common Enemies
  • 4.
    A Dark Poem - Orchestral Suite