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Völur, deren Name sich von "Völva" ableitet, einer Seherin aus dem nordischen Volkstum, sind keine Band, die verklärt heidnische Sehnsüchte erfüllt, weder inhaltlich noch musikalisch. Die Gruppe stammt zwar aus Kanada, begeistert sich aber für europäische Geschichte. Sie beschäftigt sich eingängig mit dem üppigen Sagenschatz der Germanen, wobei sie sich zwanglos vom Alltagsleben ihrer vorchristlichen Ahnen inspirieren lässt, von deren Verhältnis zur Kultur und zugehörigen Spiritualität allgemein. Das Trio - neben Blood-Ceremony-Bassist Lucas Gadke bestehend aus Schlagzeuger James Payment von den Post-Rock-Veteranen Do Make Say Think und der experimentellen Geigerin Laura C. Bates - ist zweifelsohne ein bunt gemischter Haufen, was sich auch in seiner Musik widerspiegelt. Völur bündeln zahlreiche Einflüsse, die von Fairport Conventions pastoralem Prog zum Drone-Doom von Earth reichen, mit Rückgriffen auf unterschiedliche Folk-Traditionen und einer Vorliebe für die eher finsteren Ausformungen des Metal zu einem Sound, der auf originelle Weise sowohl luftig als auch heavy klingt.
Völurs Musik wird von einem Konzept umrahmt, wobei jede Veröffentlichung einen Aspekt gesondert hervorheben soll. Ihr Einstand "Disir", eine 2014 in Eigenregie vertriebene Kassette, widmet sich weiblichen Urgeistern, und wird nun als Digipak-CD neu aufgelegt.