Spar dir die Versandkosten und probiere direkt den Backstage Club für 30 Tage kostenlos:
Falls du schon Mitglied bist, kannst du dich hier einloggen:
Kauf auf Rechnung
Exklusive Artikel
30 Tage Rückgaberecht
Unfassbar guter Service
| Produkt-Typ | CD |
|---|---|
| Medienformat | CD |
CD 1
-
1.Suffocate
-
2.Just go
-
3.Me
-
4.Raw
-
5.Mudshovel
-
6.Home
-
7.A flat
-
8.Crawl
-
9.Spleen
von Jürgen Tschamler (04/99) Staind sollten das nächste fette Ding in den USA werden. Ihre Riffs klingen nicht gekünselt oder aneinandergehängt um Härte zu erzeugen, sondern mehr wie aus dem Bauch heraus. Authentisch, frisch, keinem Trend folgend und doch modern - Staind beherrschen die Kunst, gekonnt unkommerziell zu wirken. Die Gitarren-lastigen Wutausbrüche ergänzen sich locker flockig mit depressiven, akustischen, balladesken Passagen, in denen Aaron Lewis sein gesangliches Talent beeindruckend unter Beweis stellt. Schon im Opener "Suffocate" klingt das Quartett alles andere als trendy, sondern eher innovativ, wobei die Gitarre die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Obschon sie die gleiche Klientel wie die Deftones oder Korn ansprechen, werden Staind sicherlich ihren eigenen Weg gehen. Das Material klingt einfach unverbraucht. Interessant auch die PublicEnemy/Anthrax-Coverversion von "Bring the noise". Der intensivste Song ist sicherlich "Crawl" mit seinem beißenden, bösen Riff. Staind ist ein hörenswertes Debut gelungen, mit dem man sich auf breiter Front empfehlen kann.